Was ist IRENA?
Die Intensivierte Rehabilitationsnachsorgeleistung, kurz IRENA, ist eine multimodale und interdisziplinäre Nachsorgeleistung der Rentenversicherung.
Sie hat das Ziel, die Ergebnisse, Erfolge und Inhalte der Reha beizubehalten, zu vertiefen und zu stabilisieren.
Wie wird trainiert?
Maximal zweimal pro Woche.
24 Einheiten – mit Behandlungseinheiten von 90 Minuten.
Das Programm sollte frühestmöglich nach, und spätestens innerhalb von drei Monaten nach Beendigung der Reha erfolgen.
Wer kann IRENA besuchen?
IRENA kann von Ihnen besucht werden, wenn Sie zuvor eine ambulante oder stationäre medizinische Rehabilitation über die Deutschen Rentenversicherung in Anspruch genommen haben.
Wann genau ist die Teilnahme möglich?
Ihr Erwerbsstatus ist nicht relevant. Denn: Versicherte der Deutschen Rentenversicherung sind anspruchsberechtigt, wenn
- … sie eine Leistung zur medizinischen Rehabilitation abgeschlossen haben und
- wenn vom/von der behandelnden Ärzt*in der Reha-Einrichtung eine Nachsorgeleistung empfohlen wurde und
- wenn bei Ihnen eine positive Erwerbsprognose vorliegt oder Sie bei Entlassung aus der Reha-Einrichtung eine Leistungsfähigkeit von mindestens drei Stunden auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt aufweisen.
Ein Ausschluss vom Programm erfolgt, wenn eine Vollrente beantragt oder bezogen wird. Oder, wenn eine Teilrente wegen Alters von wenigstens zwei Dritteln der Vollrente beantragt oder bezogen wird.

